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Princess, w., geb. 11/2018 - auf Pflegestelle in Alzey

Ansprechpartner ist die Pflegestelle: Jutta Adam, Tel.: 06736-1236

Update Pflegestellenbericht 19.11.2020

Princess (klein – mittelgroß) stammt ursprünglich aus Rumänien. Sie kam trächtig bei uns an und hat 6 gesunde Welpen zur Welt gebracht. Alle Welpen konnten gut vermittelt werden. Nun sucht auch sie ein passendes Zuhause. Princess befindet sich in einer Pflegestelle bei (55232) Alzey.

Princess kam in Deutschland als Angsthund an. Sie war in ständiger Sorge, dass ihr etwas passieren könnte. In der Pflegestelle mit ihren Welpen angekommen, zeigte sie sich auch hier sehr scheu und ängstlich. Und genau das ist ihr Hauptthema: Angst vor Menschen und Umweltreizen. Dabei würde sie sich am liebsten in Luft auflösen und verschwinden. Die gute Nachricht ist, dass auf ihrer Pflegestelle mit ihr trainiert wird. In den vergangenen zweieinhalb Monaten konnte sie kleine, aber deutliche Fortschritte machen. Inzwischen lässt sie sich streicheln und anfassen sogar ohne Maulkorb. Genießen kann sie es noch nicht, nur ab und zu so ganz heimlich. Sie steht sich selbst im Weg durch ihre Skepsis und ihr Misstrauen. Man kann jedoch beobachten, dass es Momente gibt, in denen sie Ansätze zeigt, dass die ihr vertrauten Menschen wohl doch nicht so gruselig sind, wie sie befürchtet. Mit „dem Mann des Hauses“ hat sie sogar schon eine kleine Spielaufforderungen versucht zu initiieren. Ihre „Pflegemama“ darf sie anfassen, streicheln und an ihr orientiert sie sich sehr. Auch draußen auf dem Spaziergang. 

Princess lebt auf ihrer Pflegestelle sehr ländlich. Hier hat sie schon lernen können sich mit alltagsüblichen Außenreizen zu arrangieren, z. B. vorbeifahrenden Autos. Autofahren selbst fällt ihr noch schwer, sie lernt aber auch hier in kleinen Schritten sich daran zu gewöhnen. Ihre Welpen und andere vorhandenen Hunde halfen ihr, ihre Ängste etwas zu überwinden, insbesondere offene Hunde ohne Sorge vor dem Leben. Dabei orientiert sie sich sowohl an ihrer Bezugsperson als auch an dem vorhandenen Hund. Sowohl im Haus als auch auf dem Spaziergang.

Wie sollte das „passende Zuhause“ für Princess sein?

Erfahrung im Umgang mit Angsthunden oder eine sehr große Bereitschaft mit einem solchen zu leben und ihm weiter aus seiner Angst heraus zu helfen. Dazu gehört, Princess nicht sich selbst und ihrer Angst zu überlassen und/ oder in allen Lebensbereichen flüchten zu lassen! Auch Mitleid im Sinne von menschlichem Mitleiden ist fehl am Platz. Princess aktiv und angemessen mit Situationen zu konfrontieren, ihr über eine eigene, souveräne und innere, emotional stabile Haltung Sicherheit zu vermitteln, sind notwendig. Ausschließlich Rückzug und Flucht zu gewähren, helfen ihr auf Dauer nicht, sondern festigen im Gegenteil ihre Ängste. Zudem sollten Interessenten die Bereitschaft mitbringen, sie mehrfach auf ihrer Pflegestelle zu besuchen und Spaziergänge mit den Pflegepersonen mitmachen. Es ist außerordentlich wichtig und unabdingbar sich im Alltag so zu verhalten, dass Princess nicht davonlaufen kann. D. h. keine offenen Türen, ggf. Absicherung über eine Hausleine sowie Halsband und Brustgeschirr beim Spaziergang. Ergreift eine Hündin wie Princess die Flucht, ist sie auch weg und würde sich nicht mehr einfangen lassen!

Ziel ist es natürlich ein stabiles, dauerhaftes Zuhause zu finden, wo die hübsche Hündin endlich so richtig ankommen darf. Hunde, mit denen dieses Vertrauen erarbeitet wurde, zeigen oft eine ganz besondere Beziehung zu ihren Menschen, die es lohnt einzugehen! Ein bereits vorhandener freundlicher Hund darf gerne im neuen Zuhause wohnen. Kinder sollten schon im Jugendalter sein.