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Ninja, die Kämpferin

Die ca 1,5 jährige Pinscher – Mix Hündin kam aus Rumänien zu uns.

Sicherlich hat sie die ersten Monate ihres Lebens auf der Straße verbracht, denn diese Zeit hat einige sichtbare Spuren hinterlassen, sowohl körperlich als auch seelisch.

Bissverletzungen, die an mehreren Stellen ihres kleinen Körpers auf diverse Auseinandersetzung mit Artgenossen hinweisen, sind da das geringere Übel. Das ihr Kiefer deformiert sei, höchstwahrscheinlich durch einen Autounfall vor geraumer Zeit, wussten wir schon, aber das ganze Ausmaß dieses Unfalls zeige sich erst hier vor Ort. So fiel bei näherer Betrachtung auf, dass ihr Gang schief war und der gesamte Körper irgendwie asymmetrisch aussah.

Die erste Kontaktaufnahme mit dem Pflegern verlief problematisch, denn das Vertrauen in den Menschen war sichtlich erschüttert. Sobald man sich ihr mit der Intension näherte, Kontakt aufzunehmen, wurde sie zur Kämpferin. Sowohl akustisch als auch durch das Zeigen der Zähne und das Schnappen machte die deutlich, dass sie auf Distanz bleiben möchte. Offensichtlich war die Distanz das einzige Ziel, denn geschnappt wurde immer nur in die Luft und nicht der Mensch, auch wenn dieser nah genug war. Nachdem sich eine Pflegerin ruhig und ohne Druck mit ihr im Laufe des Tages angefreundet hatte, ließ sie sich von dieser sogar schon streicheln und zeigte Gefallen daran. Das nicht alle Menschen schlecht sind scheint sie schon vorher gelernt zu haben.

Im Beisein der neu gewonnenen Vertrauensperson waren auch die anderen nicht mehr sooo furchtbar, solange die gewünschte Distanz akzeptiert wurde. In einer ruhigen Minute durfte sich  sogar ein kleines Mädchen mit ihr anfreunden. Erstaunlicherweise war der Kontakt der beiden schon nach wenigen so intensiv und vertraut, dass sie sich damit den Platz auf der Pflegestelle selbst ausgesucht hat. Dort angekommen verhielt sie sich äußerst anpassungsfähig und dankbar. Trotzdem hat sie auch dort vereinzelt auf ihre altbewährte Methode des Schreiens zurückgegriffen, wenn ihr etwas nicht geheuer vorkam oder zu viel war. Wir rätselten ob Schmerzen eventuell der Grund sein könnten… zeigte sie eindeutig, dass sie Körperkontakt wünschte. Die erste Nacht verbrachte sie Kopf an Kopf im Bett mit ihrer neuen Freundin und damit war dann auch endgültig das Eis gebrochen. Alle Familienmitglieder, auch der zugehörige Hund, wurden freudig begrüßt und auch auf Streicheleinheiten wurde bestanden. Sie hat ihren Platz im Clan sehr schnell verstanden und akzeptiert. Besuche bei Freunden waren absolut unproblematisch und sie nahm sogar von sich aus Kontakt auf. Nur bei der Trennung von ihren Menschen reagiert sie nach wie vor misstrauisch und unkooperativ.

Der Termin zum Röntgen zeigte dann die bittere Wahrheit, die alle hier ungläubig staunen ließ.

Der Kieferbruch war ja schon bekannt, doch das komplette Knochengerüst im hinteren Teil sah mehr nach einem willkürlich zusammen gewürfelten Knochenhaufen aus. Dass dieses Knochenmobilee laufen kann schien hier jedem ein Wunder. Und das scheinbar schmerzfrei. Zumindest jetzt. Die Qualen, die Ninja  hat erleiden müssen, waren sicherlich unbeschreiblich. Wie ist sie gelaufen? Und wie hat sie gegessen? Dieses, im wahrsten Sinne des Wortes, wunderbare Geschöpf muss einen unglaublichen Lebenswillen haben. Und wir wollen es ihr so schön wie nur möglich machen, denn wir finden, ein solches Wunder hat es wirklich verdient endlich die schönen Seiten des Lebens kennen zu lernen.

Schmerzen und Probleme scheint sie momentan nicht zu haben, in der Bewegung ist die nicht so eingeschränkt, dass es sie stört und das ausscheiden von Kot und Urin ist wohl auch nicht (mehr) betroffen. Deswegen wäre ein Eingriff was den hinteren Körperteil betrifft zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich eine größere Belastung für den Hund als eine Entlastung. Solange es nicht notwendig ist, wird diese Operation hinten angestellt. Jedoch ist der Kiefer ein akuteres Problem, da die Muskeln die so nicht vorgesehene Bewegung ausgleichen müssen, ist der Schaden auf lange Sicht unbehandelt deswegen vorprogrammiert. Für uns war klar, dass wir Ninja operieren, da diese Operation, zwar sehr kostspielig, für den Hund aber ein eher ‚kleiner‘ Eingriff, der für gewöhnlich einen guten Verlauf hat. Bei der Nachuntersuchung mussten wir dann aber feststellen, dass die OP leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, so dass Ninja nun vorerst Nahrunf in flüssiger oder höchstens breiiger Form zu sich nehmen kann. Die Kosten für die Operation und das entsprechende Futter haben ein tiefes Loch in unser Tierheimbudged gerissen. Wir bitten Sie, dieser Kämpferin mitzuhelfen. Auf dass Ninja ein langes, schmerzfreies und schönes Hundeleben führen kann.