Hunde Katzen Kleintiere Nutztiere Notfälle Vermittelt Was wurde aus...?

Kostenfrei spenden beim privaten Einkauf 

Sie bestellen Dinge im Internet? Unterstützen Sie doch TiNO beim Einkaufen kostenfrei! Rufen Sie die Internetseite www.wecanhelp.de auf, markieren Sie TiNO als begünstigte Organisation Tiere in Not Odenwald e.V. und wählen Sie dann aus der Vielzahl der angebotenen Shops. Die Shopbetreiber leisten als Provision für die Weiterleitung eine Zahlung an wecanhelp, die wecanhelp zu 90 % an TiN0 weiterleitet. Bei www.gooding.de und auch https://smile.amazon.de/ können Sie TiNO ebenso auswählen und unterstützen.

BITTE DENKEN SIE BEI IHREN WEITEREN EINKÄUFEN AN TINO!
Nutzen diese einfache und kostenlose Art zu spenden und sagen Sie es all Ihre Freunde weiter.

TiNO bei Facebook

Besucht uns doch mal auf Facebook.

amazon-Wunschzettel

Ihr möchtet TiNO etwas schenken, wisst aber nicht was? Hier geht´s zum amazon-Wunschzettel:

Jetzt schenken

Veranstaltungen

Wer oder was bei TINO! Zu den Veranstaltungen

Erziehen * Raufen * Spielen

Sie und Ihr Hund benötigen Hilfe bei der Erziehung? Oder Sie wollen mehr erfahren über das Verhalten Ihres Hundes?

Termine & Infos zu:

  • Raufer Gruppen
  • Welpen/Junghunde Gruppen
  • Kurse Leinenführigkeit
  • Verhaltensberatung
  • u.v.m.

www.hundezentrum-odenwald.de

www.hundecampus-odenwald.de

Hermine, w., geb. ca. 2016, Freigang, auf Pflegestelle

Ansprechpartner: Katzenvermittlung, Telefonnummern s. Infotext, Mail: katzenhaus@tiere-in-not-odenwald.de

Hermine ist eine etwas schüchterne und zauberhafte Katze mit besonderen Fähigkeiten.

Sie kann sich, wenn sie mag, zum Beispiel ziemlich effektiv unsichtbar machen und außerdem beherrscht sie offenbar den Aufrufezauber, denn sie schafft es, dass Futter aus dem Napf verschwindet, ohne die kleine Kamera auszulösen, die in ihrem Pflegezuhause angebracht ist, um im Blick zu haben, ob bei den Pfleglingen alles ok ist. Sie tarnt sich außerdem meistens als Schildpatt-Katze. Erst als sie schon einige Wochen bei ihrer Pflegefamilie verbracht hatte offenbarte sie ihr wunderschönes weißes Lätzchen und zeigte, dass sie eine waschechte Glückskatze mit allen drei Fellfarben ist.

Aber Hermine ist nicht nur optisch ein wunderschönes und ganz besonderes Fellnäschen. Als sie – trächtig - in ihre Pflegefamilie einzog war sie noch ganz verschreckt von den vielen Veränderungen der jüngsten Vergangenheit. Schließlich ist es eine ziemliche Umstellung vom Leben auf der Straße auf das Leben in einer Familie – besonders wenn man diesen komischen Zweibeinern noch nicht so recht über den Weg traut.

Wir wissen nicht, ob Hermine schlechte Erfahrungen mit Menschen machen musste oder Menschen einfach in ihrer Kindheit gar nicht kennengelernt hat.

Was aber sehr bemerkenswert ist: Für scheue Katzen untypischer Weise hat Hermine von Anfang an keinerlei Anstalten gemacht, sich „verbal“, also mit Fauchen oder Knurren oder Ähnlichem, oder sogar körperlich zur Wehr zu setzen wenn sie Angst hatte. Und sie hatte fast durchgängig Angst wenn Menschen in der Nähe waren. Kein Fauchen, kein Brummen, kein Pfote heben. Die angsterfüllten Augen dieser besonderen, sanften Seele machten den Pflegeeltern aber großen Kummer. So wurde Hermine mit einem möglichst stressarmen Mix aus Gewöhnung an Menschen, viel Ruhe, „All-you-can-eat“ und kleinen Trainigseinheiten mit ihrem geliebten Rohfleisch davon überzeugt, dass Menschen vielleicht gar nicht sooooo doof sind.

Ende Juli brachte die stolze Mama dann 5 gesunde Kitten zur Welt. Und auch hier durften die Pflegeeltern fast von Anfang an zumindest gelegentlich die Kitten berühren, wiegen, durchchecken. Auch das ist wirklich bemerkenswert für eine eigentlich scheue Katze. Die 5 Babys halfen Hermine, weitere Schritte auf den Menschen zuzugehen. Vielleicht sind die Zweibeiner doch nicht so schlimm, wenn den Babys nichts passiert und die Kleinen sich sogar über Spieleeinheiten mit den Menschen freuen?

Und siehe da, die völlig verschüchterte liebe Katze taute Stück für Stück auf. Wo Hermine anfangs sofort in ein Versteck flüchtete, sobald Menschen auch nur hinter verschlossenen Türen zu hören waren, hat sich die Situation vollständig gewandelt. Hermine kommt heute sofort zur Tür um den Menschen in Empfang zu nehmen. Allerdings überfordert sie das immernoch ein wenig, sodass es ein etwas bizarres Ritual im Hause Hermine und Co gibt: Pflegefrauchen betritt das Zimmer, Hermine steht auf, streckt sich und trabt freudig zur Begrüßung an die Tür. Hermine bemerkt, dass das ja aber nun bedeutet, dass da ein Menschen echt ganz schön nahe ist. Hermine faucht heftig (ja, das hat sie nach der Schockstarre-Phase gelernt, aber um einen Angriff von Hermine zu provozieren müsste man schon recht viele Signale ignorieren. In der Pflegestelle hat sie niemals angegriffen oder auch nur die Tendenz gezeigt), macht zwei Schritte weg, miaut fragend und setzt sich dann verwirrt an die Näpfe.  

Die Pflegeeltern haben schon viele schüchterne, scheue und sogar panische Katzen kennengelernt, aber selten so eine vorsichtige und auch nachsichtige Katze.

Hermine braucht noch Hilfe dabei, ihre Ängste vollständig zu überwinden. Daher sucht sie eine Familie mit Katzenerfahrung oder zumindest sehr viel Einfühlungsvermögen und Geduld. In einem stabilen, liebevollen und katzengerechten Umfeld wird Hermine sicherlich weiter auftauen.

Sie ist keine Einzelkatze und wird daher nicht in Einzelhaltung vermittelt. Idealerweise gibt es in ihrer zukünftigen Familie bereits eine oder mehrere Katzen, die bereits ihren Menschen voll vertrauen und Hermine ein bisschen auf ihrem Weg unterstützen können. Hermine ist bis jetzt eine sehr ruhige Katze und spielt sehr wenig. Das kann sich zwar noch ändern, allerdings zeigt sie bisher auch dann wenig Interesse an Spielen, wenn sie völlig entspannt ist. Daher wird sie voraussichtlich auch eher ruhig bleiben. Die Pflegestelle steht bei jeglichen Schwierigkeiten oder Fragen sehr gerne unterstützend zur Seite.

Hermine kann nach Rücksprache mit der Pflegestelle besucht und kennengelernt werden.