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Sa., 28.03.2020 der TiNO-BLOG

...aus dem Tierheim

TiNO in Corona-Zeiten – UNSER TiNO-BLOG

Merlin – oder wie weit geht Inklusion auch bei Tieren

Vielleicht kennen manche noch den kleinen Merlin, den wir schon im Januar hier vorgestellt hatten. Er wurde abgegeben, weil er nicht laufen konnte, da war das Kerlchen grad mal wenige Wochen alt. Wir haben ein kleines Vermögen investiert und ihn mehreren Tierärzten und Kliniken vorgestellt, mehr als eine zweite Meinung eingeholt. Er bekam Physiotherapie. Puuuuh

Nun ist der kleine Hund noch kein halbes Jahr alt. Laufen kann er immer noch nicht. Es wurden Zysten im Kopf und im Wirbelkanal festgestellt, die auf wichtige Nerven drücken. Das macht keine Schmerzen, das wurde uns von allen Seiten versichert, ABER es verhindert koordinierte Bewegungen. Einige Tierärzte hätten ihn sofort eingeschläfert, andere sagen, nur noch wenige Wochen, und wir müssen eine Entscheidung treffen. Wer ihn sieht, wie er sich bemüht, spielt, bellt, springt und fällt, dem blutet das Herz. Witzig ist anders.

Auch bei TINO gab es auf allen Ebenen schon viele Diskussionen, wie nun die Zukunft des kleinen Herzensbrechers aussehen soll, wird? Einem Tier kann man helfen und es gehen lassen sagen die einen. Sicher haben sie Recht. Aber er hat keine Schmerzen, weiss nicht um seine Behinderung sagen die anderen, auch sie haben Recht. Tierärzte können uns die Entscheidung nicht abnehmen, auch unter ihnen gibt es beide Ansichten. So sind wir denn an einem Punkt, an dem wir über seine Zukunft entscheiden müssen. Wieviel Behinderung kann man bei einem Hund oder einem Tier generell akzeptieren!?

Wäre es ein großer schwerer Hund wäre die Entscheidung klar, er müsste bald gehen. Da Merlin aber so ein kleiner lustiger frecher hübscher schmusiger Hund ist, den man problemlos in die Tasche stecken und wirklich überall mit hinnehmen kann, der überall dabei sein könnte, der jemanden auf dem Schoss sicher glücklich machen könnte, wollen wir zumindest diese kleine Chance nutzen, vielleicht das ideale Zuhause für ihn zu finden, auch wenn wir nicht wissen, wie lange sein Leben lebenswert bleibt.

Es müsste ein Zuhause mit viel Zeit sein, auf den kleinen Mann muss man sich mit Haut und Haar einlassen. Auch hat Merlin Ansprüche an das Leben, ist ein echter Hund, der trotzdem raus will an die frische Luft, seine Geschäfte erledigen möchte, spielen will. Wenn auch auf eine sehr gewöhnungsbedürftige Art.

Es muss ein Mensch mit guten Nerven sein, denn er wird angegriffen werden. Andere Menschen werden möglicherweise Vorwürfe machen. Behinderungen bei Tieren sind noch weniger akzeptiert als bei Menschen. Vielleicht finden sich ja sogar Menschen, die Erfahrung mit Inklusion haben. Die mit einem geliebten behinderten Menschen zusammenleben und für die der kleine Hund eine große Bereicherung wäre. Und es müssen Menschen sein, die das Schicksal akzeptieren, hinnehmen, dass ihr kleiner Engel, den sie so ins Herz geschlossen haben, vielleicht nicht lange bei ihnen sein wird.

Vielleicht wird in dieser seltsamen Zeit sogar ein Wunder wahr ?

Passt auf Euch auf und bleibt gesund,

Euer TiNO-Team